Osteopathie für Säuglinge, Kinder und Erwachsene

Auch dies ist eine Methode, die aus den USA zu uns gekommen ist. Aber die Osteopathie ist eine Heilbehandlung, die viel mehr umfasst, als es die Benennung andeutet, die sich aus den altgriechischen Begriffen osteon = Knochen und pathos = Leiden zusammensetzt. Die moderne Osteopathie unterscheidet zwischen der parietalen Osteopathie, die sich mit dem Skelettsystem, hier hauptsächlich den Gelenken, den Muskeln, Bändern und sonstigen bindegeweblichen Strukturen auseinandersetzt. Die viszerale Osteopathie dagegen beschäftigt sich mit den inneren Organen, deren Lagebeziehungen und dem bindegeweblichen Halteapparat für die inneren Organe. Und schließlich gibt es noch eine, selbst in der Osteopathie umstrittene Richtung, die sich craniosacrale Osteopathie nennt. Die sieht vor allem Schwankungen der Strömungen der Gehirnflüssigkeit, die auch das Rückenmark umfließt und macht diese für Störungen unter schiedlicher Natur verantwortlich.

Typische Symptome, mit denen Patienten zu mir kommen sind

  • Bewegungseinschränkungen
  • Rücken- und Schulterschmerzen
  • Bandscheibenvorfälle und -problematik
  • Atlasfehlstellungen
  • Muskelverspannungen und Schmerzen
  • Beckenschiefstand
  • Schwindel und Tinnitus
  • Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • ADHS, ADS.

Diese können oftmals wirksam mit osteopathischen Anwendungen behandelt werden. Grundsätzlich sei noch angemerkt, dass die Osteopathie in Deutschland nicht von der evidenzbasierten Medizin anerkannt wird, weil Wirkung und Wirksamkeit nicht durch valide wissenschaftliche Studien bewiesen sind. Dies gilt aber nicht für alle Bereiche der Osteopathie. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Osteopathie in Deutschland mittlerweile in anerkannten Studiengängen mit Bachelor oder Master Abschluss studiert werden kann.

Fragen Sie mich gerne zu diesem Thema.